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Kuhmilch besser nicht?

- Zu welcher Alternative wir greifen sollten -

Milchflaschen

Im Durchschnitt verbraucht ein Erwachsener im Jahr bis zu 92 Liter Milch. Das ist eine beachtliche Menge. Warum und wieso Kuhmilch nicht die geeignete Wahl für uns Menschen ist- darum soll es hier nicht gehen. Vielmehr möchte ich euch heute etwas über die 5 bekanntesten Alternativen zur Milch erzählen.

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Warum pflanzliche Milch?

Es gibt zahlreiche Gründe, wieso wir pflanzliche Milch in unsere Ernährung aufnehmen sollten. Dazu müssen wir nicht mal vegan sein. Ein Großteil der Bevölkerung leidet unter Laktoseintoleranz und hat Übelkeit, Kopfschmerzen oder Völlegefühl beim Konsumieren von Kuhmilch. Aber auch Akne und Übergewicht können Ursache dessen sein.

Tierische Milch enthält die als ungünstig geltenden gesättigten Fettsäuren sowie Cholesterin und trans- Fettsäuren außerdem wird mit der Entstehung bestimmter Krebsarten in Verbindung gebracht.

So viel so gut. Für welche Alternative sollte man sich denn nun entscheiden? Die Märkte sind inzwischen voll mit einer zahlreichen Auswahl an pflanzlicher Milch.

Von Soyamilch, über Hafer- bis hin zur Cashewmilch ist alles dabei. Jedoch gerade bei vielen pflanzlichen Milchalternativen stellt der ökologische Fußabdruck noch ein großes Problem dar. Dennoch möchte ich euch im folgenden Text auch diese Milchsorten vorstellen:

Mandelmilch:

Mandelmilch* wird meist aus gerösteten, gemahlenen Mandeln hergestellt, die in Wasser eingelegt und später gekocht werden. Das ist auch schon die Basis der Milch- manchmal findet man jedoch noch Zusatzstoffe wie pflanzliche Öle, Emulgatoren, Zucker, Salz, Aromen, Calcium oder Vitamin B12.

Um sie für den Kaffee zu verwenden, ist mir der Eigengeschmack zu stark. Jedoch eignet sie sich super für Porridge oder zum Backen.

Achtet man darauf, dass die Zutatenliste frei von Zucker ist, kann die Mandelmilch* zusätzlich auch noch sehr kalorienarm sein und ist damit eine tolle Alternative.

Hafermilch:

Hafermilch ist wohl die ökologischste Alternative, die wir wählen können, da Hafer regional und ökologisch angebaut werden kann. Auch in dieser Milch können Zusätze wie Zucker, Aromen oder ähnliches in der Zutatenliste auftauchen. Für Kaffeeliebhaber ist die Hafermilch* super geeignet, da eine gute Schaumbildung besteht. Zudem ist sie angenehm süß, sodass sie sowohl für süße als auch deftige Speisen gut verwendet werden kann.

 

Hafer wird eine blutdrucksenkende Wirkung nachgesagt, die sich auch bei Hafermilch* leicht bemerkbar macht.

Im Vergleich zur Mandelmilch ist sie etwas kalorienreicher, aber dennoch auch für eine Diät eine tolle Alternative.

Milchflaschen im Kühlschrank

Reismilch:

Geschmacklich ist das die süßeste Alternative, auch wenn der Milch kein extra Zucker hinzugefügt ist. Hergestellt wird Reismilch* aus gemahlenem Vollkornreis, der mit Wasser gekocht wird, dadurch ist diese Variante natürlich sehr Kohlenhydratreich.

Ich nutze sie vor allem gerne für Milchreis, oder zum Backen- aber auch im Müsli ist Reismilch* echt lecker.

Wer sich eher kohlenhydratarm ernähren möchte, sollte hier allerdings zu einer der anderen Milchalternativen greifen.

Sojamilch:

Hergestellt wird Sojamilch*, indem getrocknete Sojabohnen eingeweicht werden und dann mithilfe von Wasser püriert, gekocht und gefiltert werden. Hauptzutaten sind demnach Wasser und Sojabohnen.

Die Milch hat einen sehr starken Eigengeschmack, weshalb sie nicht für jedermann etwas ist. Im Kaffee eignet sie sich allerdings sehr gut, da sie sich genau wie die Hafermilch super aufschäumen lässt.

Sojabohnen sind Hülsenfrüchte, enthalten alle essentiellen Aminosäuren und stellen daher eine optimale Proteinquelle dar. Jedoch ist der Verzehr von Soja allgemein sehr umstritten, vom Anbau der Sojabohnen mal ganz zu schweigen.

Doch Geschmäcker sind ja bekanntlich verschieden, wer den Geschmack also mag, hat mit der Sojamilch* eine vielfältige Alternative.

Milchalternative

Cashewmilch:

Die Cashewnuss hat einen ganz einmaligen Geschmack, der im Vergleich zu anderen Nüssen sehr mild erscheint- die Milch schmeckt jedoch ein klein wenig anders. Während Mandelmilch ein solch intensives und zugleich helles Weiß wie echte Kuhmilch aufweist, fällt Cashewmilch* ein bisschen dunkler aus. Über die Konsistenz entscheidet vorrangig die Menge an Wasser, die bei der Zubereitung zugegeben wird.

Der typische Geschmack der Cashewnüsse kommt in der Milch zur Geltung – und zwar intensiver als beim Verzehr purer Nüsse. Im Supermarkt ist die Cashewmilch* leider ziemlich teuer, es gibt inzwischen aber viele tolle Rezepte, um sie selberzumachen. Die Höhe der Kalorien, hebt sich anders als erwartet, nicht so stark von den übrigen Milchalternativen ab. Wer also ein bisschen tiefer in die Tasche greifen mag, hat mit der Cashewmilch* mal eine besondere Milchalternative, die in vielen Rezepten wirklich etwas hermacht.

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